drei monate in einer anderen welt

Hallo Zusammen,

seit meinem Abi 2013 habe ich genießen können und auch schon viele Euro bei unterschiedlichen Firmen erarbeitet. Im September diesen Jahres starte ich meine Ausbildung bei der Polizei in Oldenburg.
Ich habe mich entschlossen, einen Teil meiner "noch freien Zeit" mal ganz anders zu nutzen.

Auf Hinweis einer lieben Freundin aus Berlin entschied ich mich, nun für drei Monate ehrenamtlich in Sambia freiwillige Arbeit zu leisten, deren Menschen, Land und Kultur kennen zu lernen und nebenbei meine  Sprachkenntnisse in Englisch zu verbessern.
Ab dem 17. März werde ich in einem Sport-Projekt an verschiedenen Schulen aktiv. Dort wird es meine Aufgabe sein, Schulklassen in unterschiedlichen Sportarten, wie Fußball, Netball und Basketball zu unterrichten. Diese Tätigkeit wird mein Vormittag füllen, nachmittags unterstütze ich die Gemeinde Livingstone, die Stadt in der ich leben werde, in ebenfalls unterschiedlichen Bereichen. Ich werde in Altersheimen das Personal in der Betreuung und Pflege (Begleitung, Gymnastik, Mobilisation, leichte Pflegearbeiten) der Altersheimbewohner unterstützen.  Zudem gebe ich schwachen Schülern Nachhilfe und werde bei  Projekten zur Bau- und Infrastruktur (z. B. Zement Mischen, Mauern, Errichten/Reparieren von Hütten/Häusern) eingesetzt.
Geplant ist, das ich fünf Tage in der Woche arbeite und am Wochenende "Freizeit" genießen kann.
Untergebracht bin ich in einem Freiwilligen-Haus, dort übernachten weitere Freiwilligen-Arbeiter in Schlafsälen von sechs bis acht Personen.
Meine Arbeit vor Ort leiste ich rundum ehrenamtlich, auch der Flug sowie der gesamte Transfer gehen zu meinen Lasten. Ebenso werde ich einen Obolus für Kost & Logis  zahlen, sodass vor Ort keiner Institution/Kommune Kosten entstehen oder wegen mir und meinem Engagement Ortsansässige ihr Arbeit verlieren - das war für mich ein wesentliches Entscheidungskriterium.
Wie viele von euch wissen, ist Afrika das Land meines "großer Bruders" Hubi und Marion gewesen. Auch deshalb und insbesondere, weil beide in der Nähe von Lusaka den tödlichen Motorradunfall hatten, habe ich mich für Sambia entschieden. Vielleicht werde ich mir die Unfallstelle anschauen und nach dem Grab von Marion (sie wurde dort beerdigt) suchen.
Zudem ist Sambia ein noch echtes afrikanisches Land mit sehr geringen Anteil an Tourismus (ausser bei den Viktoria-Wasserfällen), stark verarmt und kann daher jeden Cent und jede Hilfe brauchen.
Da ich in den letzten Monaten einige tausend Euro erarbeitet habe und meine Eltern sich finanziell an den Gesamtkosten beteiligen, wage ich nun den Schritt in das afrikanische Kontinent.
Gern könnt ihr euch - mit einem guten Gefühl und der Sicherheit, das jeder Cent vor Ort ankommt, an den Kosten beteiligen, dann meldet euch einfach bei mir oder meinen Eltern.
Auf dieser Homepage werde ich regelmäßig von meinem Alltag  berichten und euch durch viele Fotos daran teilhaben lassen.

Also, schaut mal wieder rein.

Bisganzbald, euer Dario

PS
Für Fragen stehe ich gern zur Verfügung: info [at] service-os.de